Schüler lernen Berufe kennen
Bildungspartnerschaft zwischen Realschule und DB Regio AG


Kurz vor den Osterferien unterzeichneten Kora Sellke, Rektorin der Realschule und Anita Kotz, Ausbildungsleiterin bei der DB Regio AG, einen Kooperationsvertrag über eine Bildungspartnerschaft. Solche Bildungspartnerschaften werden vom Land und der Industrie- und Handelskammer (IHK) gefördert und sollen Schülerinnen und Schülern frühzeitig Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt ermöglichen und dazu beitragen ihre Ausbildungsreife zu verbessern.

Für die Realschule Plochingen ist es mittlerweile die zweite Bildungspartnerschaft. Erst vor Kurzem wurden auf Dauer angelegte Kooperationsaktivitäten mit der Plochinger Volksbank vertraglich vereinbart (wir berichteten). Für die Schülerinnen und Schüler der ealschule tun sich mit der neuen Bildungspartnerschaft auch neue Möglichkeiten auf, so die Rektorin der Realschule: „Ich freue mich besonders, dass durch die Bildungspartnerschaft mit der DB Regio AG für unsere Schülerinnen und Schüler auch Berufsfelder im gewerblich-technischen Bereich mit einbezogen werden können.“ So werden im Rahmen der Bildungspartnerschaft Arbeitsprojekte im Rahmen des Faches Technik in Werkstätten der DB Regio stattfinden. Für die Schüler, so Sellke, sei dies natürlich eine tolle Möglichkeit, vor Ort mit Auszubildenden in Kontakt zu treten und auch schon erste Erfahrungen an realen Arbeitsplätzen zu machen. Neben den Projekten und dem Kennenlernen des betrieblichen Alltags runden Betriebsbesichtigungen und Informationen aus erster Hand über mögliche Ausbildungsberufe bei der DB Regio und das Unternehmen dieses Kooperationsangebot ab. „Diese zweite Bildungspartnerschaft ist ein weiterer wichtiger Schritt, Schülerinnen und Schüler auf eine sich ständig verändernde Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten und ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erhöhen“, hebt Rektorin Sellke hervor

 

Ein Netzwerk für junge Menschen

Auf Initiative der IHK wurde im November 2008 die „Vereinbarung über den Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg“ zwischen der Landesregierung und Vertretern der Wirtschaft geschlossen. Die Vereinbarung dient als Grundlage für den verstärkten Ausbau und der Verbreitung von Bildungspartnerschaften Ihre Umsetzung soll darauf hinwirken, dass jede weiterführende allgemein bildende Schule in Baden-Württemberg eine Kooperation mit einem Unternehmen eingeht. Damit wird ein etzwerk zwischen den Schulen und der regionalen Wirtschaft aufgebaut, das dazu beitragen soll, jungen Menschen den Weg bei der Berufsfindung zu erleichtern.Im Rahmen einer Bildungspartnerschaft einigen sich die Unterzeichner auf konkrete Ziele und Standards. Eine Bildungspartnerschaft zielt auf die Stärkung der ökonomischen Bildung, das Weitervermitteln von Wissen über die Wirtschaft und irtschaftliche Zusammenhänge bei Schülern und Lehrern ebenso wie die Stärkung von naturwissenschaftlich- technischer Bildung und die ganz konkrete Unterstützung beim Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf ab. Damit soll die Ausbildungsreife sowie die Ausbildungs- und Studierfähigkeit der Schüler verbessert werden. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben ist langfristig angelegt und wird in einem Vertrag festgehalten, der Kooperationsprojekte sowie Verantwortliche in der Schule als auch im Unternehmen benennt, die die Koordination und Gestaltung der Partnerschaft übernehmen. Die Projekte beziehen den Bildungsplan mit ein und orientieren sich auch im Hinblick auf die inhaltliche Gestaltung
daran. Quelle: IHK