Schüler lernen Berufe kennen
Für die Realschule Plochingen ist es mittlerweile die zweite Bildungspartnerschaft. Erst vor Kurzem wurden auf Dauer angelegte Kooperationsaktivitäten mit der Plochinger Volksbank vertraglich vereinbart (wir berichteten). Für die Schülerinnen und Schüler der ealschule tun sich mit der neuen Bildungspartnerschaft auch neue Möglichkeiten auf, so die Rektorin der Realschule: „Ich freue mich besonders, dass durch die Bildungspartnerschaft mit der DB Regio AG für unsere Schülerinnen und Schüler auch Berufsfelder im gewerblich-technischen Bereich mit einbezogen werden können.“ So werden im Rahmen der Bildungspartnerschaft Arbeitsprojekte im Rahmen des Faches Technik in Werkstätten der DB Regio stattfinden. Für die Schüler, so Sellke, sei dies natürlich eine tolle Möglichkeit, vor Ort mit Auszubildenden in Kontakt zu treten und auch schon erste Erfahrungen an realen Arbeitsplätzen zu machen. Neben den Projekten und dem Kennenlernen des betrieblichen Alltags runden Betriebsbesichtigungen und Informationen aus erster Hand über mögliche Ausbildungsberufe bei der DB Regio und das Unternehmen dieses Kooperationsangebot ab. „Diese zweite Bildungspartnerschaft ist ein weiterer wichtiger Schritt, Schülerinnen und Schüler auf eine sich ständig verändernde Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten und ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erhöhen“, hebt Rektorin Sellke hervor
Ein Netzwerk für junge Menschen Auf Initiative der IHK wurde im November 2008 die „Vereinbarung über den Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg“ zwischen der Landesregierung
und Vertretern der Wirtschaft geschlossen. Die Vereinbarung dient als Grundlage für den verstärkten Ausbau und der Verbreitung von Bildungspartnerschaften
Ihre Umsetzung soll darauf hinwirken, dass jede weiterführende allgemein
bildende Schule in Baden-Württemberg
eine Kooperation mit einem Unternehmen
eingeht.
Damit wird ein etzwerk zwischen den Schulen und der regionalen Wirtschaft aufgebaut, das dazu beitragen soll, jungen
Menschen den Weg bei der Berufsfindung
zu erleichtern.Im Rahmen einer Bildungspartnerschaft einigen sich die Unterzeichner auf konkrete Ziele und Standards. Eine Bildungspartnerschaft zielt auf die Stärkung der ökonomischen Bildung, das Weitervermitteln von Wissen über die Wirtschaft und irtschaftliche Zusammenhänge bei Schülern und Lehrern
ebenso wie die Stärkung von naturwissenschaftlich-
technischer Bildung und die ganz konkrete Unterstützung beim Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf ab. Damit soll die Ausbildungsreife
sowie die Ausbildungs- und Studierfähigkeit der Schüler verbessert werden. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben ist langfristig angelegt
und wird in einem Vertrag festgehalten,
der Kooperationsprojekte sowie Verantwortliche in der Schule als auch im Unternehmen benennt, die die Koordination
und Gestaltung der Partnerschaft übernehmen. Die Projekte beziehen den Bildungsplan mit ein und orientieren sich auch im Hinblick auf die inhaltliche Gestaltung
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